Logo_stadtMAGAZIN.png
Titelbild-Wasser lang.jpg

stadtMAGAZIN KÖLN

Die schönsten Seiten unserer Stadt

Zeitgeschehen

Zu gut für die Tonne

 

 

 

 

75 Kilogramm Lebensmittel werfen wir im Durchschnitt jährlich in den Müll, die eigentlich noch essbar wären. Mehr als sechs Millionen Tonnen kommen so zusammen. Nochmal soviel wird in Erzeugung und Produktion, im Handel und in der Gastronomie weggeschmissen. Damit könnte man 500.000 Lastwagen in einer Reihe aufstellen, die von Berlin bis Peking reicht. Allein das gesamte in Köln verschwendete Essen eines Jahres würde den Dom bis unters Dach füllen, schätzt Valentin von Thurn. „Wir leben im Überfluss“, sagt der Filmregisseur der Dokumentation „Taste the Waste“. „Das Essen, das wir in Europa wegwerfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren.“ Doch wie lässt sich die Lebensmittelverschwendung vermeiden?

Summerfeeling

Biergärten und Terrassen im Kölner Süden: Lifestyle trifft Brauhaustradition

 

Endlich ist es wieder da, dieses frische leichte Gefühl. Es ist Sommer – und zwar der erste Sommer nach Corona, den wir wieder in vollen Zügen genießen können, unbeschwert und frei.

Ein MUST der wiedergewonnenen Freiheit ist der Besuch angesagter Locations unter freiem Himmel. Unsere Gastronomie hat viel zu bieten: Traumhaft schöne Terrassen und lauschige Biergärten laden ein, die schönste Zeit des Sommers unter der Sonne des Kölner Südens zu verbringen. Vielleicht für ein First Date? Oder ein Mittagessen am Wochenende mit der ganzen Familie – oder einfach nur nach Feierabend mit Freunden und Kolleg*innen abhängen und chillen. Egal, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

EDITORIAL aktuelle Ausgabe:

stadtMAGAZIN KÖLN

Magazin für Zeitgeschehen, Kunst, Kultur und Lebensart.

Seit über 30 Jahren für Köln.

Aktuelle Ausgabe:

Juni | Juli 2022

Mit Klick auf den Button erfahren Sie, wie Sie helfen können.

Titel_stadtMAGAZIN_KOELN.jpg
Haben Sie Fragen?
Kontaktieren Sie uns gerne unter
fon 02236-384 66 90

Komm in

unser Team!

Du liebst das stadtMAGAZIN KÖLN und die Menschen in unserer Stadt?

Du kannst andere gut überzeugen und dir vorstellen, deine Überzeugungskraft für das stadtMAGAZIN KÖLN einzusetzen?

Du suchst einen Nebenjob mit fairer Bezahlung, der dich nicht an feste Zeiten oder Orte bindet?

Dann komm in unser kleines nettes Team und überzeuge Kölns Gewerbetreibende, dass sie ihren Umsatz steigern können, wenn sie im

stadtMAGAZIN KÖLN inserieren.

Mehr Infos findest du oben in der Menüleiste unter dem Button

„Vakante Stelle”.

Liebe Leser*innen,

kürzlich schickte mir eine Freundin eine Mail, die mich nachdenklich stimmte: „Gestern Abend war ich noch bei uns im Supermarkt: Da legen die Leute doch tatsächlich entnommene Ware wie Tiefkühlpizza, die sie doch nicht kaufen wollen, einfach irgendwo in andere Regale ab... Ich habe mich so aufgeregt, dass ich die Packerin darauf aufmerksam gemacht habe. Die hat nur abgewinkt und gemeint, das kommt dauernd vor. Die beiden Pizzen waren natürlich schon aufgetaut und der Joghurt warm. Und wo kommen die Sachen hin? In den Müll. Schlimm. Und das bei den Preisen und der Lage, in der wir gerade sind. Die Tafeln klagen, dass sie noch nie so viel Menschen versorgen mussten und nicht genügend für alle haben. Ist das nicht traurig?

 

Als informierter und verantwortungsbewusster Mensch kann man das einfach nicht nachvollziehen. Ich selbst habe schon junge Mütter beobachtet, die sich ähnlich verhalten haben. Was bringen die ihren Kindern bei? Ich erinnere mich an einen Slogan, der auf großen Megalights in ganz Köln zu sehen war: „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?” – eine Suggestivfrage.

Valentin von Thurn, der Filmregisseur der Dokumentation „Taste the Waste” konstatiert: „Das Essen, das wir in Europa wegwerfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren.“ Doch wie lässt sich die Lebensmittelverschwendung vermeiden? Dieser Frage geht unsere Redakteurin Kira Crome in unserer Rubrik Zeitgeschehen nach.

 

Das Thema „essen und trinken” begegnet Ihnen auch aus anderer Sicht in dieser Ausgabe, denn wir laden Sie dazu ein, die schönsten Biergärten und Terrassen im Kölner Süden zu besuchen und den Sommer unbeschwert zu genießen.

In den kommenden Wochen finden wieder so viele Veranstaltungen statt, die zum Genießen einladen und die wir in den letzten zwei Jahren schmerzlich vermisst haben. Dieser Sommer wird wieder bunt und fröhlich – wie die Sommerausgabe des stadtMAGAZINS KÖLN. Blättern Sie sich einfach durch die Seiten und lassen Sie sich inspirieren.

Einen wunderschönen Sommer wünscht Ihnen
Ihre

Karola Waldek

- Herausgeberin -

Menschen im Ehrenamt

Fernando Cézar Vieira arbeitet als ehrenamtlicher Vorstand für die Kölner Klinikclowns e.V.


 

 

Jedes Mal wartet eine Überraschung. Für beide Seiten. Wenn Fernando Cézar Vieira alias Clown „Halli Hallo“ die Zimmer in der Uniklinik Köln betritt, hat er zwar vorher eine ärztliche Übergabe erhalten, aber er weiß nie was im Zimmer passieren wird. Und die Patient*innen wissen es auch nicht. „Aber sie führen Regie. Wir spielen keine vorgefertigte Show. Wir schauen, was die Menschen brauchen und improvisieren dann“, erklärt Vieira. Der gebürtige Brasilianer arbeitet als Klinik-Clown und ist regelmäßig in der Uniklinik Köln unterwegs. Daneben ist er mit seinen 15 Clowns-Kolleg*innen für den Verein Kölner Klinikclowns e.V. (KKC) noch in 21 anderen Kliniken, Seniorenheimen, Pflegestationen und Hospizen im Großraum Köln, bis nach Düsseldorf, Gummersbach oder Hennef, im Einsatz.