• MartinaReims

Wenig Arbeit mit Denim

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Fashion? Farbe? Style?, da hatte Levi Strauss anno dazumal ja ganz andere Ansinnen. Ganz pragmatisch dachte er an die Goldgräber mit seinen Denimhosen. Eine Goldgräbergrube sind die beliebten Jeans jetzt allemal. Dank unterschiedlichster Waschungen, Farben und Styles sind sie zum beliebtesten Kleidungsstück geworden.

Denim ist eine amerikanische verkürzte Form der französischen Bezeichnung Serge de Nîmes („Gewebe aus Nîmes“), die einen robusten Baumwoll-/Hanffaserstoff bezeichnet, der in Nimes erfunden und dort erstmals für Bekleidung eingesetzt wurde. Weltbekannt wurde Denim durch seine Verwendung für die amerikanischen Jeanshosen von Levi Strauss.

Denim wird in Köperbindung gewebt.Traditionell wird für Denim ein Kettköper verwendet, bei dem nur der Kettfaden mit Indigo gefärbt, die Schussfäden jedoch ungefärbt sind. Früher wurden hauptsächlich Ringspinngarne verwendet, die jedoch wegen der höheren Produktionsgeschwindigkeit zeitweise von Open-End-Garnen größtenteils ersetzt wurden, bis die Ringgarne in den 1990er Jahren aufgrund ihrer typischen Struktur einen großen Anteil am modischen Aspekt moderner Jeans bekamen (Cross-Hedge-Optiken) und die Open-End-Garne wieder verdrängten.

Da immer mehr Colourd-Jeans den Modemarkt erobern, die ursprünglichen Blauen aber nie den Spitzenplatz streitig machen konnten, sind die Waschungen und Färbungen sehr optimiert und vielfältig geworden, so dass jede Marke ihre eigenen Geheimnisse hat.Style your Life stellt Ihnen verschiedenste Möglichkeiten vor.




Tiger im Tank ist hier eher der Tiger auf der Jeans. Jeansjacken erfreuen sich nach dem Highlight der 80er Jahre wieder zunehmender Beliebtheit, sei es im sportlichen aber auch im Designerbereich. Die Jeansjacke wird teilweise sogar zum Abendkleid kombiniert. Hier ein Model von Aeronautica Militare.



Blu an Colour, klassisch und poppig verschieden gemixt und gestylt: Links die Sportive: 3/4-Jeans in Orange zu Glitzersneakern, beides von Madeleine, blaue Bluse mit Pünktchen von Van Laack, wärmende Kaschmirjacke gegen das kühle Lüftchen von Allude, Ohrringe von Marco Bicego. Rechts die Lady: Blaue Jeans von Madeleine, weiße Bluse mit orange farbenen Paspeln von Van Laack, kuschelige Jacke von Allude, Uhr von Maurice Lacroix, Hut: Loevenich-Fashion.


Schrill und schräg und trotzdem mit einem Touch Eleganz ist meistens das Flair bei Gucci. An die Seventies erinnert dieser Look mit langer Jeansweste, Sonnenbrille mit markanter Brillenkette zu weißen Stiefeln.

Röcke und Kleider aus Denim sind vor allem in den Sommersaisons ein Renner. Oben links ein schlichtes Kleid mit geknöpfter Front von Aeronautica Militare, daneben der klassische Jeans-Minirock von Levi, sehr aktuell und feminin ist das Modell von Chloé mit asymmetrischem Volant.



Hier kommt nochmal Farbe ins Spiel: Links: Grün ist die Hoffnung: eine hellgrüne Jeans zu einer mondänen Jacke im Chanelstil von Madeleine, rechts sehr schick ein Modell in hellrot von Brax.



Die gerade Form der Jeanshosen hat eine ganz bestimmte Fangruppe bei Damen. Mit schicken Schnürschuhen ein Eyecatcher. Von Brax

Die verschiedenen Gesichter einer Frau bzw. weiblichen Jeanshose: Oben links: Sehr sexy wirken die mega stone-washed Modelle mit den künstlichen Rissen wie bei Dsquared2, eine eher maskuline, strenge Aura versprüht das dunkle Outfit daneben von Bottega Veneta. Das versprüht Lebensfreude wie zu Zeiten von Abba: Schlaghosen Jeans in Weiß zu Streifenbluse mit Pluderärmeln von 7 forallmankind.

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