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stadtMAGAZIN KÖLN

Die schönsten Seiten unserer Stadt

Megacity Shenzhen

Zwischen Kreativität und Kontrolle

 

 

 

 

Zwischen Totalitarismus und Coolness, Nachhaltigkeit und Verschwendung, grenzenloser Überwachung und ungeahnten Möglichkeiten: Der China-Experte Frank Sieren gewährt in seinem jüngsten Buch spektakuläre Einblicke in eine Stadt der extremen Widersprüche.

Wer wissen will, wie wir bald leben und welche Technologien uns prägen werden, muss durch Shenzhen streifen. Die 20-Millionen-Metropole in Südchina gehört zu den innovativsten Städten der Welt. Inzwischen stellen die Shenzhener Techies gar das Silicon Valley in den Schatten. Nachhaltigkeit und neue Lebensqualität sind selbstverständlich, aber eben auch Gesichts- erkennung und der gläserne Mensch.

„Im Jahr 1911 gab es zwei Dutzend Tote im Rhein, und das war für die Stadt Köln zusammen mit der Gemeinde Rodenkirchen endlich der Anstoß, einen geordneten Schwimmplatz einzurichten”, erläutert Cornelius Steckner. Er ist Kulturwissenschaftler und leitet das Projekt „Rodenkirchen erinnert sich”.

Schon lange war eine große Schwimm- bzw. Sportanlage vorgesehen. Stark gemacht hatte sich dafür vor allem der Kölner Stadtbaumeister Carl Rehorst, der die Kölner Ausstellung des Deutschen Werkbundes 1914 plante. So wurde das Vorhaben realisiert. 1912 entstand in Rodenkirchen das erste Kölner Strandbad, und zwar gegen die Bedenken kirchlicher Verbände. Und Tausende nahmen es gleich in „Besitz”. Vor allem für Familien mit Kindern war dies ein idealer Platz.

Spurensuche

1912 - Erstes Kölner Strandbad in Rodenkirchen

 

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EDITORIAL aktuelle Ausgabe:

Liebe Leser*innen,

 

wenn wir jetzt, dank fortschreitender Impfungen, langsam Licht am Ende des Tunnels sehen und sich unser Leben wieder normalisiert, so hat sich die Welt dennoch verändert. Im zurückliegenden Pandemie-Jahr hat es die Kultur- und Gastronomiebranche besonders hart getroffen und wer kein solides Fundament hatte, blieb auf der Strecke. Ganz anders das Luxussegment: Hier stiegen die Gewinne enorm. Grund ist die Neuausrichtung auf das Onlinegeschäft. Ist das gesund, mag sich der Normalbürger fragen? Mit Sicherheit sind Zweifel angebracht.

Auch weltwirtschaftlich sind globale Änderungsprozesse in Fahrt gekommen, die ohne die Pandemie so nicht oder nicht so schnell vorangetrieben worden wären. Ein signifikantes Beispiel ist China. Führend in der Pandemiebekämpfung nutzt es die weltweit herrschende Verunsicherung, die eigenen Weltmachtansprüche zu manifestieren – und ein Wirtschaftswachstum von 20 Prozent, am Beispiel von Shenzhen, Chinas drittgrößtem Wirtschaftsstandort, trägt dem Selbstbewusstsein der Chinesen Rechnung. In unserer Rubrik Zeitgeschehen gibt ein Auszug aus dem Buch - »Shenzhen. Zukunft made in China« des Bestseller-Autors und China-Experten Frank Sieren Einblicke in die aktuelle Entwicklung.

Dass die Pandemie nicht nur wirtschaftliche Folgen hat, sondern sich auch in dramatischen Zahlen in Bezug auf häusliche Gewalt äußert, geht derzeit durch alle Medien. In dieser Ausgabe berichten wir über die Arbeit von Frauenhäusern, die betroffenen Frauen und ihren Kindern Schutz bieten.

 

Gibt es auch noch gute Nachrichten? Ja! Wir dürfen wieder ausgehen, reisen und den Sommer genießen. Viele abgesagte Kulturveranstaltungen werden nun nachgeholt. Lesen Sie in dieser Ausgabe wie sich der Sommer genießen lässt, erfahren Sie wertvolle Tipps für den nächsten Campingurlaub oder tauchen Sie in unserer Serie leben & wohnen in skandinavische Wohnträume ein, die an heißen Sommertagen Kühlung versprechen. Wie sich die Rodenkirchener Bürger Anno dazumal abkühlten, erfahren Sie in unserer Spurensuche nach dem ersten Kölner Strandbad von 1912 und wie man sich auch das heimische „Balkonien” sommerlich schön gestalten kann, verrät der Wettbewerb „Jede Wiese zählt”.

 

Erfrischende Lesestunden wünscht Ihnen
Ihre

Karola Waldek

- Herausgeberin -

stadtMAGAZIN KÖLN

Magazin für Zeitgeschehen, Kunst, Kultur und Lebensart.

Seit über 30 Jahren für Köln.

Aktuelle Ausgabe:

Juni | Juli 2021

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Kontaktieren Sie uns gerne unter
fon 02236-384 66 90

Frauen helfen Frauen

Frauenhäuser in Köln bieten Frauen und ihren Kindern die Möglichkeit für einen Neustart

 

 

In Köln wird es ab diesem Jahr 26 Plätze in Frauenhäusern für Frauen und deren Kinder geben, die aufgrund von häuslicher Gewalt von zuhause flüchten müssen. Laut Istanbul-Konvention, eines Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, das auch von Deutschland unterzeichnet wurde, sind das alleine in Köln immer noch 80 Plätze zu wenig. Der Verein Frauen helfen Frauen e.V. arbeitet seit über 40 Jahren daran, diese Situation zu ändern und kümmert sich darum, dass Frauen in ein neues, gewaltfreies Leben starten können.