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stadtMAGAZIN KÖLN

Die schönsten Seiten unserer Stadt

MEHR DEMOKRATIE!

Einsatz für mehr Mitsprache und eine lebendige Demokratie

 

 

Wer sich heute für Demokratie engagiert, tut das oft gegen wachsende Zweifel, Frust und politische Entfremdung. Umso wichtiger sind Menschen, die sich aktiv einbringen, Strukturen stärken und neue Wege der Beteiligung schaffen. Anne Hardt ist eine von ihnen. Die 35-Jährige lebt in Köln und engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand von Mehr Demokratie e.V., einem Verein, der sich seit Jahrzehnten für direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung einsetzt.

Seit fast acht Jahren arbeitet Anne bereits hauptamtlich beim Partnerverein Democracy International. Dort kümmert sie sich um die Fördermittelakquise, etwa über EU-Programme oder Stiftungen, und leitet ein internationales Jugendprogramm. In diesem Rahmen organisiert sie Jugendaustausche, Trainings und Workshops zu demokratischen Themen in Europa und weltweit. Viele Projekte entstehen in enger Zusammenarbeit mit dem Mehr Demokratie e.V., etwa ein Jugend-Demokratiefestival vor den Europawahlen oder das jährlich stattfindende Democracy Camp. Die beiden Organisationen teilen sich seit Jahren ein Büro in Köln und arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen.

KLASSIK

Brühler Schlosskonzerte 2026

 

Mit der Saison 2026 schlagen die Brühler Schlosskonzerte neue Wege ein. Die bisherigen Abo-Konzertwochenenden verschmelzen mit dem Haydn-Festival, das sich dadurch zeitlich ausdehnt: Vom 1. Mai bis zum 26. Juli finden an jedem zweiten Wochenende jeweils freitags, samstags und sonntags Konzerte im Brühler Schloss Augustusburg statt. Vor allem Musik Joseph Haydns ist da zu hören, aber auch Werke aus Barock und Romantik, Jazz und die Uraufführung eines für das Haydn-Festival komponierten Werks. Zur Feier des Neubeginns erklingt am Eröffnungswochenende Joseph Haydns wohl berühmtestes und großartigstes Werk: sein Oratorium „Die Schöpfung“. Die Herbst- und Winterreihe „Bach um vier“, in der in moderierten Konzerten in der Schlosskirche Kantaten und Kammermusik Johann Sebastian Bachs aufgeführt und erläutert werden, wird in der neuen Saison ebenfalls erweitert: Die beiden Kantatenkonzerte mit der Capella Augustina unter der Leitung von Andreas Spering finden aufgrund der hohen Nachfrage nach Tickets gleich zweimal hintereinander statt.

START UP
Mit KI gegen Lebensmittelverschwendung

 

Ein Kölner Startup hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensmittelbranche zu verändern. Mit innovativer künstlicher Intelligenz unterstützt foodforecast Bäckereien und andere Lebensmittelhändler dabei, ihre Produktion zu optimieren, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und gleichzeitig die Umsätze zu steigern. Das Team geht damit ein Problem an, das viele Unternehmen bislang nur schwer in den Griff bekommen haben: die präzise Planung von Produkten, die jeden Tag frisch verkauft werden müssen.

Claudia Päffgen, 36 Jahre alt, leitet seit 2022 das Marketing bei foodforecast und erzählt, wie sie selbst Teil dieses spannenden Projekts geworden ist. „Während meiner Elternzeit habe ich ‚Die Höhle der Löwen´ geschaut und Justus Lauten, den Gründer, gesehen. Ich habe ihn sofort erkannt, weil wir auf der gleichen Schule in Erkelenz waren. Das Thema Food Waste reduzieren und gleichzeitig den Umsatz steigern fand ich super spannend, also habe ich mich gemeldet und schließlich meinen alten Job gekündigt“, erinnert sie sich.

stadtMAGAZIN KÖLN

Magazin für Zeitgeschehen, Kunst, Kultur und Lebensart.

Seit 36 Jahren für Köln.

Aktuelle Ausgabe:

April | Mai 2026

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EDITORIAL aktuelle Ausgabe:

Liebe Leser*innen,

es ist Frühling – unverkennbar. Überall werden Tulpensträuße in bunten Farben angeboten. Und auch unseren Titel zieren drei filigrane Tulpen, die in ihrer Zartheit kostbar wirken. Kaum jemand denkt daran, dass diese Blume tatsächlich einst eine unsägliche Kostbarkeit darstellte, wenn er sich beim täglichen Einkauf mit preiswerten Tulpengebinden eindeckt, um das eigene Zuhause mit Frühlingsatmosphäre zu füllen.

Ursprünglich aus der Türkei stammend, trat die Tulpe im 16. Jahrhundert ihren Siegeszug durch Europa an. Leisten konnten sie sich nur die Reichen. Später, im Jahr 1634, entstand in Holland eine wahre Tulpenhysterie und mit ihr die erste Spekulationsblase der Niederlande. Es wurden sogar Tulpenzwiebeln gehandelt, ohne dass Geld oder Ware den Besitzer wechselten. Auf dem Höhepunkt dieser Tulpenmanie wurden Preise im Gegenwert eines Amsterdamer Grachtenhauses erzielt. Nach drei Jahren platzte schließlich die Blase und riss viele in den Ruin. Doch die Tulpe überlebte und wurde zu dem, als das wir sie heute kennen: Ein fröhlicher Frühlingsbote, der – erschwinglich im Preis – in Vasen und Gärten eine gute Figur macht.

Um Börsenspekulation geht es auch in dieser Ausgabe. Börsenexperte Reinhold Rombach erläutert, was es mit den derzeit so beliebten ETFs auf sich hat – und um bei der Tulpe zu bleiben: Der Frühling kommt in vielen verschiedenen Facetten daher. Wir laden ein, das Frühlingserwachen im Vorgebirge zu erleben, mit vielen familienfreundlichen Aktionen der ansässigen Betriebe, oder die Ausstellung
‚B(l)ooming Now‘ im Wallraf zu besuchen. Wir gehen den Nöten mit dem Buchsbaumzünzler in den Broderien des Schlossparks Brühl auf den Grund, und in unserer Rubrik Lebensart befassen wir uns mit dem Thema ‚fleurie‘ – blumige Leichtigkeit.

Und da der Tag der Demokratiegeschichte am 18. März gerade erst ein paar Tage zurückliegt, stellen wir in unserer Rubrik Ehrenamt Menschen vor, die sich für eine lebendige Demokratie stark machen. Doch ich will an dieser Stelle nicht alles verraten. Lesen Sie sich quer durch die Seiten unserer April/Mai-Ausgabe, die wir wieder mit viel Liebe und Leidenschaft für Sie erstellt haben.

Herzlichst

Ihre 

Karola Waldek

- Herausgeberin -

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