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stadtMAGAZIN KÖLN

Die schönsten Seiten unserer Stadt

Endlich Frühling

Tipps für achtsame Waldspaziergänge

 

 

 

 

Spaziergänge in freier Natur gehören sicherlich zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten während der Corona-Pandemie. Doch unsere Wälder sind nicht nur Erholungsraum für uns Menschen, sondern in erster Linie Lebensraum für eine große Anzahl von Wildtieren. Eva Lindenschmidt, Diplom-Biologin bei TIERART, einer Wildtierstation von VIER PFOTEN, gibt Tipps, wie wir uns im Wald verhalten sollten, um unsere heimischen Wildtiere zu schützen.

Im neuen Jahr lädt das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud seine Besucher*innen gleich zu mehreren Reisen ein. Dabei geht nicht nur mit der Kunst durch halb Europa, sondern auch hinter die Kulissen der kunsttechnologischen und –historischen Forschung. Den Auftakt macht im Frühjahr „Bon Voyage, Signac! (noch bis 27.6.21) Eine impressionistischen Reise durch die eigene Sammlung“. Um seinen spektakulären Neuzugang Konstantinopel: Yeni Djami (1909) von Paul Signac versammelt das Wallraf neben kostbaren Leihgaben sechzig Gemälde von Meistern wie Monet, Manet, Gauguin, Cézanne van Gogh und Matisse aus der eigenen Sammlung. Sie nehmen die Besucher*innen mit auf eine malerische Reise von Paris über die Normandie, Bretagne, Südfrankreich und Italien bis zum Bosporus.

Kunst

Auf Reisen im Wallraf

 

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EDITORIAL aktuelle Ausgabe:

Liebe Leser*innen,

 

das Foto unserer Titelseite zeigt eine anscheinend heile Welt, in der Bienen summen und Blumen blühen – Frühling eben, von seiner schönsten Seite. Die Realität sieht anders aus: Laut der Deutschen Umwelthilfe stehen bereits 50 Prozent unserer knapp 600 Wildbienenarten auf der Roten Liste. Ursachen sind der Verlust an Lebensräumen und der übermäßige Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln. 

Laut einer kürzlich veröffentlichen Studie des internationalen Netzwerkes WECF (Women Engage for a Common Future) in Zusammenarbeit mit Buijs Agro-Services haben Forscher in allen 15 untersuchten Naturschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Pestizidrückstände im Boden und in der Vegetation gefunden. Alarmierend ist dabei, dass ein Drittel der vorgefundenen Pestizide in Deutschland nicht einmal mehr zugelassen ist. Die untersuchten Standorte gehören teilweise zu Naturschutzgebieten, in denen Insektenforscher bereits 2017 einen Rückgang der Biomasse von Fluginsekten um etwa 76 Prozent feststellten. Damit manifestiert sich die Annahme, dass die Pestizidrückstände erheblich zum Insektensterben beitragen. Fauna und Flora stehen im Dauerstresstest.

Um unsere Insekten-Biodiversität langfristig zu schützen, ist es wichtiger denn je, dass wir alle an einem Strang ziehen: Politiker, die Agrarindustrie und jeder einzelne Bürger.

Was wir selbst tun können? Zum Beispiel beim Einkauf auf Biolebensmittel achten, unsere Vorgärten nicht mehr weiter in Schotterwüsten zu verwandeln, insektenfreundliche Gärten mit Bienenpflanzen anzulegen, Insektenhotels und Hummelhäuser aufzustellen u.v.m.

In dieser Ausgabe lesen Sie, was eine Imkerin aus Sürth zur Erhaltung der Artenvielfalt empfiehlt und wir stellen ein Buch mit den 100 spannendsten Gärtnereien vor, die sich dem Naturschutz und Sinn für Schönheit in historischen und modernen Gärten verpflichtet sehen.

Was es sonst noch so gibt in unserer Frühlingsausgabe? Lassen Sie sich überraschen – vom Literaturrätsel über den Gastkommentar eines bekannten Börsenexperten bis hin zu einer Reise durch die Sammlung des Wallraf-Museums ist die Bandbreite der Themen im stadtMAGAZIN KÖLN wieder vielfältig.

Viel Freude beim Lesen und einen wunderschönen Frühling wünscht Ihnen

Ihre
Karola Waldek

- Herausgeberin -

stadtMAGAZIN KÖLN

Magazin für Zeitgeschehen, Kunst, Kultur und Lebensart.

Seit über 30 Jahren für Köln.

Aktuelle Ausgabe:

April | Mai 2021

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Neue Gastkolumne im stadtMAGAZIN KÖLN

Börsenexperte Reinhold Rombach:

Trotz DAX-Rekorden: Das Unbehagen wächst

 

Langsam mache ich mir Sorgen. Echt jetzt. In nur einem halben Jahr sind in meiner Börsebius TopTen-Masterliste ziemlich üppige Gewinne aufgelaufen, unterm Strich sind es fast 30 Prozent Plus. Das ist mir, ehrlich gesagt, unheimlich.

Es ist im Grunde kein gutes Zeichen für die Börsen, wenn in nur ein paar Monaten solche exorbitanten Gewinne möglich sind. Da ist einfach zu viel Casinomentalität an den Finanzmärkten ausgebrochen.

Eine alte Börsenregel besagt, dass Haussen in der Euphorie sterben. Just am Valentinstag – wie gemein – schien es so, dass die Börsenampeln auf „Rot“ sprangen. Der deutsche Aktienindex DAX kam mächtig ins Rutschen. Die Angst vor steigenden Renditen, vor allem in den USA, machte die Runde.